Wie ich es schaffte, zwei Wochen offline zu bleiben (und warum Sie das auch tun sollten)

Vor kurzem bin ich aus meinem Südafrika-Urlaub wiedergekommen. Und wissen Sie, was die Leute andauernd gefragt haben? Nicht: “Wie war denn der Urlaub?”. Sondern: “Na, hast du es auch wirklich geschafft, NICHT zu arbeiten?”

Warum? Weil es mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit wird, im Urlaub sein Handy anzulassen. In die E-Mails reinzuschauen. Ständig erreichbar zu sein.

Genau das wollte ich aber nicht. Ich hatte mir vorgenommen: zweieinhalb Wochen Südafrika ohne Handy. OFFLINE.

Natürlich ballten sich die Termine bis zuletzt. Das ein oder andere Mal  übermannte mich dann doch die Sorge, nicht ohne Laptop und Handy auskommen zu können. Aber da der Urlaub als organisierte Gruppenreise geplant war und ich zudem zu meinem Wort stehen wollte, blieb mir nichts anderes übrig. Denn ich hatte vollmundig verkündet, dass ich im Urlaub diesmal wirklich nicht erreichbar sein werde.

Wie oft hatte ich dies dieses Jahr von meinen Kunden gehört und wie oft kam es doch anders!

 

Aber ich habe mich an drei wichtige Regeln gehalten:

  1. Ich habe allen von meinem Plan “zweieinhalb Wochen offline” erzählt. Das erhöht nicht nur den Druck, es auch wirklich zu tun – die anderen wussten dann auch, dass sie mich nicht erreichen würden.
  2. Ich habe meinen Urlaub intensiv vorbereitet. So stieg bei mir die Vorfreude – und auch der Wunsch, das alles wirklich offline zu erleben.
  3. Alles war super durchgeplant – so hatte ich keine Ausrede, das Handy doch noch mit ins Gepäck zu nehmen (“für den Notfall” – “wenn wir mal was recherchieren müssen”).

Das alles hat sich ausgezahlt.

Zum Beispiel an diesem Tag im Krüger Nationalpark: Als wir am Abend in unserer Lodge ankamen und uns schon auf eine Dusche freuten, entdeckten wir am Straßenrand zwei Giraffen, die uns begrüßten. Was für ein Erlebnis!

Die Big Five (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) haben wir leider nicht geschafft. Irgendwie wollte uns einfach kein Löwe über den Weg laufen. Unser Guide meinte jedoch, dass wir Riesen-Glück hatten, denn er kennt „Wiederholungstäter“, die schon viele Jahre nach Südafrika kommen, aber noch nie einen Leoparden gesehen haben – und das haben wir!

 

Das konnte ich nur deshalb so genießen, weil ich nicht durch E-Mails abgelenkt war.

Übrigens: Dass ich mich so gut erholt habe, kann ich gerade wirklich gebrauchen – meine Webseite geht nämlich demnächst mit ganz neuen Inhalten an den Start. Und das bedeutet viel zusätzliche Arbeit neben dem Tagesgeschäft!

Wir möchten Ihnen zukünftig noch mehr aktuelles Wissen mit vielen Tipps bieten, etwa Themen rund um US-GAAP und wie man gut durch eine Übernahme kommt.

 

Beste Grüsse und bis bald, Ihre Judith Geiß

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.